Jahrgang 
33 (1833)
Einzelbild herunterladen

— 490—

ihn in Europa als literariſch und praktiſch fuͤr befaͤ⸗ higt zu erklaͤren. Weder die in dieſen Aufſaͤtzen auf⸗ geſtellte Meinung, daß die Raͤude mit der Klauen⸗ ſeuche nahe verwandt ſey, und daß Thiere, welche von der Raͤude befallen ſind, nicht von der boͤsartigen Klauenſeuche befallen werden, was ſchon damals Herr Oberamtmann Lezius durch Erfahrung widerlegte, hat ſich in den ſeit jener Zeit verfloſſenen 13 Jahren beſtaͤtigt, noch die ſeltſame Idee, daß die Anſteckung durch das Blut ſtattfindet, noch daß die Natur dieſes Gift fuͤr die Klauen ſo anziehend gemacht habe, daß Laͤmmer aus Mutter⸗Leibe durch ihre klauenkranken Muͤtter angeſteckt zur Welt kaͤmen, hat durch die Er⸗ fahrung Haltung bekommen, ſondern iſt vielmehr durch dieſelbe zu einem reinen Traumbilde geworden. Nichts iſt alſo durch dieſe Leiſtungen, auf welche ſich Herr Baron von Ehrenfels neuerdings wieder ſo ſelbſt⸗ gefaͤllig beruft, genutzt, wohl aber haͤtten ſie bedeu⸗ tend ſchaden koͤnnen, wenn Thaer und ſeine Freunde nicht damals kraͤftig dagegen aufgetreten waͤren.— Was nun endlich die Salpeterſaͤure als Mittel gegen die bösartige Klauenſeuche betrifft, auf welche ſich Herr Baron von Ehrenfels, nach jener vorn an⸗ gefuͤhrten Stelle aus einem ſeiner neuern Aufſaͤtze, ſo viel zu gute thut, mit welcher er damals ſo geheim war, und wegen welcher er jetzt wieder eben ſo un⸗ zeitig als anmaßend gegen den ſeel. Thaer auftritt, ſo muͤſſen wir leider das wiederholen, was ſchon da⸗