Jahrgang 
26 (1831)
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in Summa alſo 41430 Stuͤck Hauptvieh auf einer Flaͤche von 54 Quadratmeilen, die Oſtfriesland mit Einſchluß von 5 Quadratmeilen wuͤſten Haidelandes und Leegmooren und 12 ½ Quadratmeilen Hochmooren hat. Es ſind alſo auf einer Quadratmeile 767 St. Hauptvieh gefallen, und nach der Viehzaͤhlung von 1822 beinahe à des geſammten Viehſtandes der in Rede ſtehenden Provinz. Auch jetzt haben, jenen Nachrichten aus Oſtfriesland zufolge, die Schaafe un⸗ gewoͤhnlich viele Egelſchnecken(Distoma hepaticum Abildgaard) in der Leber, ſo daß man auch im be⸗ vorſtehenden Winter viele Sterbefaͤlle bei den Schaa⸗ fen befuͤrchtet. Im Allgemeinen hat man die Beob⸗ achtung gemacht, daß unter den Marſchſchaafen die Sterblichkeit viel großer geweſen iſt, als unter den edeln, ſogenannten ſpaniſchen, und ſchreibt dieß der größeren Gefraͤßigkeit der erſteren zu. Die naſſe Wit⸗ terung im vorigen Sommer hatte auch auf die Fett⸗ weiden einen nachtheiligen Einfluß gehabt, und es iſt daher die Maſtung in den Marſchgegenden bei weitem nicht ſo vollkommen sgewen, als ſonſt. Wie bei dem größtentheils ſchlecht gewonnenen Futter in die⸗ ſem Jahre der bisher gelinde und ungeſunde Herbſt auf das Vieh einwirken wird, muß die naͤchſte Zukunft lehren. Wahrſcheinlich iſt es, daß er einen eben nicht erfreulichen Einfluß haben wird.