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fleißig gedroſchen wird, dann wird Alles ſtehen und liegen gelaſſen, und die Winterſaat eingebracht, die bis zum 5ten September in der Erde ſeyn muß; Lit⸗ thauen, Pferdezucht treibend, kann dieſe Weiſe um ſo leichter befolgen, als es die Zuchtſtuten in dieſer Zeit einige Wochen mit zur Huͤlfe nehmen kann. Mit den Schaafzuͤchtern ſieht es aber uͤbel aus.— Nach einigen durchdringenden Regenſchauern, die im Septem⸗ ber kommen, trocknet der Boden im Herbſte nicht mehr ſo ab, daß man pfluͤgen oder eggen kann, ſondern das gebraachte Land ſupt ſo voll, daß man mit Pferden und Wagen liegen bleibt. Wer durch die tro⸗ ckenen Herbſte verleitet worden iſt, von dieſem Grund⸗ ſatze abzugehen, hat die zur Winterſaat beſtellten Aek⸗ ker liegen laſſen muͤſſen, und ſo iſt es namentlich meh⸗ rern Halberſtaͤdtern(wie wir die Heruͤbergekommenen hier nennen) gegangen.—
Das ſpaͤte Fruͤhjahr hat kaum erlaubt, die no⸗ thige Sommerſaat zu beſtellen, viel weniger noch das im Herbſte Verſaͤumte nachzuholen, und allen ſchlechten
Roggen umzupfluͤgen, iſt um ſo weniger Zeit geblie⸗
ben. Ueber einen zu raſchen Trieb des Roggens ha⸗ ben wir uns in dieſem Jahre zwar nicht zu beſchwe⸗ ren, indeſſen iſt doch keine Beſtaudung erfolgt, und Viele haben vergeblich bis in den Juni herein auf die Maipflanze gewartet.—
Wer durch eine ſtarke Einſaat einen dichten Stand des Roggens hat erzwingen wollen, hat ſich auch


