Jahrgang 
17 (1826)
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vor der Ueberkunft der neuen Schur neuer Bedarf daran entſtehen. Ueberdies verſichert man jetzt, daß viele der eingefuͤhrten Wolle ſo ſchlecht ſey, daß ſie in England gar nicht verarbeitet werden koͤnne, ſon⸗ dern wieder zuruͤckgehen muͤſſe.

Man erinnere ſich doch an das Geſchrei, was im Jahre 1820 uͤber die ungeheure Menge der in England eingefuͤhrten Wolle gemacht wurde. Auch im Parlamente ward geſagt, es lagere mehr Wolle, als in drei Jahren zu verarbeiten moͤglich ſey. Aber im Sommer 1821 war ſchon Mangel daran, die Preiſe ſtiegen hoͤher als ſie im Jahre vorher gefal⸗ len waren, und die neue Schur ward mit Sehn⸗ ſucht erwartet.(Vergl. unſere Quartalsberichte im öten, 7ten und 8ten Bande dieſer Annalen.)

Es iſt zwar eine unrichtige Vorſtellung, wenn man England fuͤr den Hauptconſumenten unſerer Wolle haͤlt. Im preußiſchen Staate verarbeiten die Fabriken wohl das Vierfache von dem, was an ro⸗ her Wolle ausgefuͤhrt wird, und auch dies geht bei weitem nicht ſaͤmmtlich nach England. Im vorigen Jahre betrug die Ausfuhr der Wollfabrikate aus dem preußiſchen Staate 59 Tauſend Centner, wozu etwa 100,000 Centner rohe Wolle erforder⸗ lich geweſen ſind. Und wie viel betraͤgt nun die in laͤndiſche Conſumption? Wenigſtens das Dop⸗ pelte. Es iſt alſo nur ein kleiner Theil unſerer Pro⸗

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