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waͤſſerte, das Mittelding zwiſchen glatt und gezwirnt. Dieſes Mittelding war in jeder Beziehung das Edelſte, das Vollendetſte, das oͤkonomiſch Zweckmaͤßigſte.— — Ich glaubte dieſe Wollverſchiedenheit durch indi⸗ viduelle Paarung, jeder Art mit ihres Gleichen, fixiren und durch eine ſtrenge Inzucht erhalten und vielleicht dadurch noch veredlen zu duͤrfen. Umge⸗ kehrt. Die ohnedies feinſten gezwirnten Eltern zeugten Kinder, deren Wolle feiner, aber uͤberbil⸗ det und ſo wenig ward, daß es oͤkonomiſch und techniſch unrichtig geweſen waͤre, dieſe alſo fortge⸗ bildete Wollart zur vorzuͤglichſten zu erheben. Das Schaaf dieſer Art leidet eine unendliche Hinaufbil⸗ dung an Feinheit der Wolle. Die Federkraft dieſer uͤberbildeten Wolle loͤſet ſich jedoch in Flaumenweich⸗ heit auf, und giebt daher keine conſtante Fortbildung ſeiner ſelbſt. Das glattwollige Schaaf dagegen mit ſeiner gedehnten, langen weißen Glanzwolle, giebt dichteres Vließ, mehr Wolle im Gewicht, hat beſſer bewachſene Glieder und Baͤuche, neiget ſich aber zu einer Art Herabbildung hin: derlei Schaafe unter ſich fortgepflanzt erfahren eine Art feiner Vergroͤbe⸗ rung(!), zuerſt im Wollfaden ſelbſt, zuletzt an Koͤrpertheilen, und fallen in abſteigender Linie nach und nach in eine Art Vergroͤberung, wie erſtere in aufſteigender Linie in eine Art uͤberbildeter Verfeine⸗ rung uͤbergehen. Nur da, wo aus der nicht indi⸗ viduellen Paarung beide Arten ſich willkuͤhrlich kreu⸗ Moglinſche Annalen XVII. Bd. 1. St. B


