ſie hinſichtlich anderer ſehr wuͤnſchenswerther und wohl— wie aus einigen Beiſpielen ſich ergaͤbe— damit zu verbindenden Qualitaͤten keinen feſten Cha⸗ rakter habe; daß man die in ihren Wellungen ge⸗ dehntere, und deshalb im Stapel laͤngere, ſpitzere, im Vließe minder geſchloſſene Wolle mit der in den Wellungen gedraͤngten, im Stapel kuͤrzeren, ſtum⸗ pfen, im Vließe geſchloſſenen Wolle nicht nur in den Heerden, ſondern auch in einem und demſelben Vließe gemiſcht antreffe; daß es wuͤnſchenswerth ſey, dieſe verſchiedene Wollarten zu trennen und Raſſen zu bilden, die nur eine Art truͤgen. Hierin ſtimmten ſchon vor 9 Jahren die erſten Schaaßzuͤch⸗ ter und Heerden⸗Beſitzer Sachſens, ſo wie die frei⸗ muͤthigſten Wollhaͤndler und Fabrikanten mir bei, und aͤußerten zum Theil nur Zweifel, ob ſich die Natur ſo zu einer ſolchen Bildung ausdauernd zwin⸗ gen laſſe. Ich habe dann factiſch gezeigt daß dies moͤglich ſey, und dies iſt auf dem von den erſten Wollkennern beſuchten zahlreichen Convente zu Leip⸗ zig 1823 einſtimmig anerkannt worden. In meinen ſpaͤteren Generationen hat ſich dies noch mehr be⸗ waͤhrt. Meine ſtumpfgeſtapelten, gedraͤngten und ge⸗ ſchloſſenen Vließe ſind ohne irgend einen Zuruͤckſchlag in der Electoral⸗Feinheit und Sanftheit ganz con⸗ ſtant geworden, ſo daß ſich nur noch ſehr ſelten eine Abweichung von dieſem Charakter zeigt. In dieſem gedraͤngtwolligen Charakter habe ich wieder eine Ver⸗
Jahrgang
17 (1826)
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