Jahrgang 
16 (1825)
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Da, wo bereits das Grundeigenthum von ſaͤmmtlichen Belaſtungen befreiet iſt, welche deſſen ungehinderter Benutzung irgend hinderlich ſeyn koͤn⸗ nen, da iſt die Einfuͤhrung eines andern Wirth⸗ ſchafts⸗Syſtems ohne aͤußere Schwierigkeit zu be⸗ werkſtelligen.

Die Landwirthe, welche unter ſolchen gluͤckli⸗ chen Verhaͤltniſſen wirthſchaften, ſollten doch nicht ſaͤumen, ſich die Erfahrungen zu Nutze zu machen, welche dieſerhalb von andern Landwirthen in andern Staaten gemacht ſind, und ſich nicht dadurch ab⸗ ſchrecken laſſen, daß mehr Umſicht dazu gehoͤrt, die ſchlendriansmaͤßigen Feldwirthſchaften in zweckgemaͤße Koppel⸗, Schlag⸗ und Wechſelwirthſchaften umzu⸗ wandeln.

Man kann es nicht oft genug wiederholen, daß die wenigen ergiebigen Bodenarten: Sandboden, naſ⸗ ſer kalter Lehm- und Thonboden und dergleichen, ſo dwie die Laͤndereien, die an ſteilen Bergen haͤngen, oder auf deren Gipfeln in bedeutenden Hoͤhen und deshalb kalten Regionen belegen ſind, einzig und al⸗ lein aus dem Grunde ſo wenig, oft gar keinen Rein⸗ Ertrag abwerfen, ſo oft Miß-Ernten liefern, weil ſie durch die ſo ſehr verbreiteten uͤblichen Frucht⸗Fel⸗ derwirthſchaften hoͤchſt zweckwidrig bewirthſchaftet wer⸗ den. Die Erſchöpfung des Bodens iſt dadurch zu groß, als daß das zuruͤckzugebende Duͤngermaterial