als zu viel finden, wo der Boden von Natur nicht beſonders ergiebig, das Klima unguͤnſtig iſt, die Bil⸗ dung der Erdflaͤche die Cultur derſelben beſchwerlich und koſtſpielig macht,— und die hierbei, entweder aus lieber Gewohnheit, aus allgemeinem Herkommen, auch wohl aus Zwang, der uͤblichen Methode anhan⸗ gen, alljaͤhrlich die Felder zu bearbeiten und zum kuͤnſt⸗ lichen Gewaͤchsbau zu benutzen.—
Es kann naͤmlich bei den jetzigen Verhaͤltniſſen der Landwirthſchaft nicht ſowohl das Beſtreben dahin, an allen Orten und unter allen Umſtaͤnden gerichtet ſeyn:
moͤglichſt viel Produkte zu erzielen; ſondern zur Erreichung des Ziels, das Gleichgewicht zwiſchen Einnahmen und Ausgaben moͤglichſt herzu⸗ ſtellen, kann nur das Beſtreben fuͤhren:
wohlfeil zu produziren, wenn ſolches an Menge auch weniger waͤre.
Wer z. B. zu dem Preiſe von 1 Rthlr. pr. Scheffel fuͤr 10,000 Rthlr. Getreide erbauete und dazu 5000 Rthlr. Wirthſchaftskoſten bedurfte; jetzt aber, da dieſe Verhaͤltnißzahlen keinesweges mehr paſſen, indem bei gleichgebliebener Menge der Pro⸗ duktion der Geld⸗Ertrag etwa nur alſo nur 4000 Rthlr. betraͤgt, die Wirthſchaftskoſten aber wohl kaum * weniger als ſonſt betragen,— durch veraͤndertes Wirthſchafts-Syſtem zwar auch nur 4000 Rthlr. Einnahme hervorbringt, dazu aber nur 2000 Rthlr.


