Jahrgang 
7-12 (1810)
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wollen, auf, mich mit ihren Beitraͤgen zu un⸗ terſtuͤtzen.

Das Honorar iſt zwar, zumal bei der jetzigen Lage des Buchhandels, nicht von der Art, daß es Jemand zum Schreiben in dieſem Fache reizen koͤnne. Indeſſen hat es doch mancher zu dieſem oder jenem wohlthaͤtigen Zwecke beſtimmt, und deshalb ſage ich, daß es der Verleger dieſer Annalen am liebſten auf der Leipziger Oſter- und Michaelis⸗Meſſe, gegen Anweiſung von der Handſchrift der Aufſaͤtze, aus⸗ zahlen werde. Man wendet ſich alſo dieſer Zahlung wegen nicht an mich, ſondern an den Verleger. Wenn jedoch wegen der Ausmittelung deſſelben Miß⸗ verſtaͤndniß entſtaͤnde, ſo uͤberlaͤßt mir der Verleger die Entſcheidung. Auch erbiete ich mich, gern Ver⸗ maireie bei einer vorläufigen Beſtimmung deſſelben zu ſeyn.

Es liegt mir als Herausgeber ob, Anmerkun⸗ gen zu den Aufſatzen zu machen, wo ich ſie noͤthig finde. Dieſe haben zuweilen manchen zu ſchneidend geſchienen. Dieſer Schein kann aber bloß von der Kuͤrze, worin ich meine Gedanken in ſolchen Anmerkungen mittheilen muß, herruͤhren. Wer dies bedenkt, wird mir gewiß nie die Abſicht zutrauen, beleidigend gegen ſolche Verfaſſer, die mich mit ihren Beitraͤgen erfreuen, ſeyn zu wollen. Ich habe mich indeſſen aus dieſer Urſach mehren⸗ theils der Anmerkungen zu ſolchen Aufſaͤtzen, die ge⸗ gen meine beſonders in den Grundſaͤtzen der ra⸗ tionellen kandwirthſchaft geaͤußerten Meinungen ge⸗ richtet ſind, enthalten. Denn ich wuͤnſche nichts ſo ſehr, als eine freimuͤthige Pruͤfung derſelben von an⸗ dern, und zwar in dieſen Annalen, damit Alles, was dawider und dafuͤr geſagt werden kann, ſich an einem Platze vereinige, und damit nicht, wegen des Mangels vollſtändiger Acten, ein unrichtiges Urtheil gefallt werde. Ich behalte mir allerdings meine Er⸗