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ſicht, wenn ich Ihre Gewogenheit und Freund⸗ ſchaft bei Reviſion dieſer Berechnung in Anſpruch nehme, und Sie erſuche, ſowohl meine etwa irri⸗ gen Anſichten als fehlerhaften Berechnungen durch Marginal⸗Bemerkungen zu berichtigen.
Das einzige Bedenken, was ich bis jetzt habe, iſt die Richtigkeit des Prinzips der Rockenſtroh⸗ ausmittelung von 40 zu 100 auf dieſen Hoͤhe⸗ flaͤchen, wo der Rocken ſtets geringe mandelt, wenn gleich gut koͤrnert! Alle vorlaͤufige Rech⸗ nungen, die ich verſucht, ſchlagen um* fehl; es iſt jedoch vielleicht moͤglich, daß ich das Normal⸗ Gewicht einer Mandel Rockenſtroh unſerer Ge⸗ gend, mit Inbegriff der Krummgebunde, der Aehren und des Kaffs zu niedrig angenommen habe; ich laſſe jetzt nicht bloß die genaueſten Un⸗ terſuchungen auf meinen Hoͤhevorwerkern deshalb anſtellen, ſondern habe auch Herrn Landrath von Itzenplitz gebeten, ein gleiches in Bollersdorf und Pritzhagen zu thun.— Wird das von mir gezo⸗ gene Reſultat nicht durch Ew. Rektifikation oder durch die Beſtaͤtigung des geringern Verhaͤltniſſes des Rockenſtrohes gegen die Koͤrner alterirt, ſo lege ich kuͤnftiges Jahr in dem Forſtrevier vor der Vogelſangſchen Muͤhle Hand ans Werk.
Qullitz, im Oktober 1809.


