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ſuchen koͤnnen, weil die Winter zum Theil nicht anhaltend und ſtrenge genug waren, um das voll⸗ kommene Durchfrieren der Kartoffeln zu bewirken; theils weil die Zeiten ſo traurig waren, die Kar⸗ toffeln aufs aͤußerſte nachgeſucht wurden, und wohl allein eine große Menge von Menſchen und Vieh vom eigentlichen Hungertode retteten, ſo daß man in der That Anſtoß daran fand, eine be⸗ traͤchtliche Quantitaͤt den Verſuchen aufzuopfern, zumahl da auch die Kartoffelernten dieſer Jahre nicht ſehr reichlich waren. In dem jetzigen Winter beabſichtigte ich nun um ſo mehr Verſuche mit der Manipulation im Großen, da Kartoffeln faſt im Ueberfluſſe vorhanden ſind. Allein nun iſt der Winter ſo ganz uͤber alle Weiſe gelinde, daß es faſt ſchwer gehalten hat, die Kartoffeln nur gegen den Nachtheil der Waͤrme zu ſchuͤtzen und ihr fruͤ⸗ hes Auskeimen in den großen Maſſen zu verhuͤten. Deshalb will ich doch nun nicht laͤnger anſtehn, dasjenige mirzutheilen, was wir uͤber die Sache bemerkt haben und was der ſeelige Einhoff, groͤß⸗ tentheils in den letzten Monaten ſeines Lebens, niedergeſchrieben hat, und dem ich bis jetzt nichts erhebliches zuzuſetzen habe, um ſo mehr, da manche zu glauben ſcheinen, es habe ſich die Sache nicht deſtatrigt. Thaer.
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