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er um vieles hoͤher gewachſen, als ich dort an⸗ nahm. Von der im Jahre 1811 angeſchafften hochfeinen Schaͤferei, iſt der bedeutende Netto⸗ Ertrag, den ſie ſchon ſeit 1813 gab, in der Ge⸗ ſchichte gar nicht aufgefuͤhrt, weil die Refultate, die ſie bis 1815 gegeben, wohl meiner Kaſſe, aber nicht dem Publico intereſſant ſeyn konnten.“
„Dies ſey genug um zu zeigen, warum die Erwartungen, die ich im Winter 1804 bei dem Antritte dieſes Guts vom pecuniaͤren Ertrage im Ganzeu hatte, mit den vereinzelten Reſulta⸗ ten, die ich in der Geſchichte der Wirthſchaft in wiſſenſchaftlicher Hinſicht mittheile, unmoͤglich ſtimmen koͤnnen. Ich trage jedoch gar kein Be⸗ denken, oͤffentlich zu geſtehen, daß ich mich in manchen Stuͤcken in obigem Voranſchlage geirrt habe, und daß manches unter meiner Erwartung geblieben, manches aber weit daruͤber binausge⸗ gangen ſey. Wegen der Verzinſung des Ankaufs⸗ und Meliorations⸗Capitals bitte ich den Herrn Verfaſſer und alle meine Freunde, ſich voͤllig zu beruhigen. Wenn wir Ruhe und Frieden behal⸗ ten und Gott die Wirthſchaft vor große Un⸗ gluͤcksfaͤlle bewahrt, ſo erſolgt ſie uͤber alle Er⸗ wartung reichlich.“
Ueber Bauernwirthſchaften, wo Hr. Benzenberg uͤber ſeine an mehreren Orten
und in einem abſprechenden Ton vorgetragenen Moglinſche Annalen 1V. Zd. a. Se. B


