Jahrgang 
4-6 (1812)
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( 527)

Da der Herr Staatsrath Thaer eben jetzt dar⸗ an arbeitet, den Werth des Bodens nach der Ver⸗ ſchiedenheit ſeiner Guͤte zu fixiren, und ſich von demſelben etwas Vollkommenes erwarten laͤßt); ſo iſt zu wuͤnſchen, daß Eine Hochloͤbliche Landſchaft in Schleſten die Abaͤnderung der alten Detaxations⸗ Principien noch ſo lange ſuspendiren moͤchte, bis jene Arbeit, die wohl in eine neue agrariſche Ge⸗ ſetzgebung des Preußiſchen Staats aufgenommen werden duͤrfte, finaliſtret ſeyn wird.

Ueberſchaͤr.

*) Dieſer Erwartung muß ich ganz aufrichtig wider⸗ ſprechen. Ich habe gethan, was ich vermag, und werde es ferner thun. Ich habe Materialien in meiner Sphaͤre geſammlet, und habe einen Entwurf zu dem großen Werke vorgelegt. Ader es bedarf der Pruͤfung und der Beyhuͤlfe mehrerer ſo wuͤrdiger Maͤnner, um etwas beſtehendes und allgemein guͤltiges darzuſtellen. Dann zweifle ich nicht, daß wir dahin kommen, den reinen Ertrag und den Grundwerth des Bodens genauer beſtimmen zu koͤnnen, wie es jemals geſchehen iſt.

D. H.