Jahrgang 
4 (1809)
Einzelbild herunterladen

(381)

anzugeben, was ſie dafuͤr an Duͤnger erhalten werde. Die Beobachtungen des Hrn. Oekonomie⸗ Kommiſſarius Meyer, des Hrn. Geh. R. Thaer, und die unſchaͤtzbaren Verſuche, welche unſer wuͤr⸗ dige Gericke uͤber dieſen, fuͤr die Praxis der Land⸗ wirthſchaft ſo hoͤchſt wichtigen Gegenſtand juͤngſt erſt anſtellte(oͤkon. Hefte, Maͤrz 1808), die den⸗ ſelben in das hellſte Licht ſetzen, machen uns faͤhig, durch eine leichte Multiplikation dieſe ſonſt ſo ſchwierige Frage zu loͤſen.

Die von Hrn. Dierxſen beſchriebene Pachtung zu Edeghen, deren Groͤße ich ſo eben angegeben habe, fuͤhrt jaͤhrlich, wie er ſagt, 920 Karren Duͤnger aus, die bloß im Stalle, und mit keinem anderen Streumateriale, als mit ſelbſt gewonne⸗ nem Stroh erzeugt werden. Wie ſchwer dieſe Kar⸗ ren mit Miſt geladen ſeyen, wenn ſie denſelben ausfuͤhren, vergaß uns Hr. Schwerz zu ſagen; und dieſer Mangel ſeiner ſonſt ſo gewoͤhnlichen Ge⸗ nauigkeit bringt uns hier in eine ſehr große Ver⸗ legenheit, weil wir das Produkt der Duͤngererzeu⸗ gung nicht beſtimmt erfahren. Indeſſen hoffe ich, werden wir doch dahinter kommen, wie ſchwer ſolch ein Karren beladen ſey, wenn wir genan er⸗ heben, was der Paͤchter an Heu, Stroh, Klee, Nuͤben und Kartoffeln gewann, weil wir daraus