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im Großen nothwendig iſt, und daß ſich uͤber die⸗ ſes Maaß hinaus die noch ferner darauf verwen⸗ dete Arbeit nicht mehr bezahle; das iſt: die Pro⸗ duktion der Frucht nicht um ſo viel vermehre, daß dieſe Arbeiten mit einem Ueberſchuß bezahlt wuͤr⸗ den*); und weil ich für den zweiten Fall uͤber⸗ zeugt bin, was ich Jhnen erweiſen werde, daß auch wir uͤbrigen Stallfuͤtterungswirthe alle un⸗ ſere Aecker im naͤmlichen Maaße, wie die Belgen, jaͤhrlich zu beduͤngen im Stande waͤren, wenn wir es zweckmaͤßig faͤnden, unſern Duͤnger ganz roh und in ſo kleinen Parcellen zu verzetteln.
Wir wollen beides analyſiren: wie ſtark die Erzeugung der Belgen an Feldfruͤchten auf einem gegebenen Flaͤchenraume ſey? und wie viel ſie jaͤhr⸗ lich von einem gegebenen Gewichte von Viehfutter und Streuſtroh Duͤnger zu erzeugen im Stande ſind? Ad 1. Herr Schwerz giebt im zweiten Theil, S. 306, den Ertrag eines zwiſchen Antwerpen und Mecheln, zu Edeghem gelegenen Pachthofes an,
*) Dieſes große Hauptprinzipium der Oekonomie: was koſtet's? was traͤgt es? moöͤgen die Bewunderer des neuen Schubarts zu Hofwyl nicht vor Augen haben, und hierdurch wird der Vervollkommnung des Ackerbaues mehr geſchadet als genutzt. v. Hopfen.
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