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gangen, und, beſonders in manchen Gegenden, der Landwirthſchaft und dem National⸗ und Pri⸗ vatreichthum durch die Auffuͤhrung zu koſtharer Gebaͤude betraͤchtlich geſchadet.
Wenn ein reicher Gutsbeſitzer den Ueberſchuß ſeiner Revenuͤen zur Auffuͤhrung maſſiver, geraͤu⸗ miger und ſchoͤner Wirthſchaftsgebaͤude verwendet, ſo gebe ich gern zu, daß dieſe Verwendung die beſte Art von Luxus ſey, die er betreiben kann, und die Sache iſt in ſo fern ſehr loͤblich. Allein es iſt nur Luxus, der manche gute Folgen haben kann; nicht Oekonomie. Er ſtiftet dadurch freilich ein Monument ſeines Gedaͤchtniſſes, obwohl oft eines nicht ſehr dankbaren. Unter zehn Faͤllen ſind ge⸗ wiß neun, wo, wenn nicht die erſten, doch die ent⸗ fernteren Nachfolger ſagen: ſchoͤne Gebaͤude! aber ich wollte, daß ich das Geld haͤtte, das ſie gekoſtet haben; ſie ſind ganz unzweckmaͤßig, und es fehlt an bequemen Platz bei aller ihrer Weitlaͤuftigkeit.
Man hat fuͤr dieſe koſtbare Bauart manches angefuͤhrt: die Dauerhaftigkeit und die Erſparung neuer Bauten auf Jahrhunderte, die minderen Reparaturen, die beſſere und ſicherere Aufbewah⸗ rung der Produkte, die geringere Feuersgefahr, und wohl gar behauptet, daß koſtbarere Bauten, wenn man nur den Vorſchuß leiſten koͤnne, auf die


