Jahrgang 
7-12 (1805)
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Aber ohne Brechweinſtein doch mit einem eben ſo verdrießlichen Geſichte, oͤfnen ſchon ſich langſam dehnend die Beſitzer die Cha⸗ toullen! Laſſen Inſpectoren und Oeconomie⸗ raͤthe rathen: wie das Gut ohne großen Ko⸗ ſtenaufwand(!!!) wieder in Stand zu ſetzen ſeyn moͤchte.Der ſchlechte Menſch, der vorige Paͤchter(es war der dritte in zwey Jah⸗ ren) hat mir das Gut total ruinirt! Wenn dann dieſe großen Pulsadern ins Stocken gera⸗ then, wenn dieſe Kornkammern der Nation ein Vacuum darbieten keine neuen Scheuren zu erbauen noͤthig ſind, weil die alten fuir zwey jetzige Ernten groß genug ſind, dann bedarf

es weiter keines Fragens und Streitens uͤber die

Urſache des Mangels und der Theurung! Doch in der Nieder-Sachswerfner Gegend werden jetzt im Ganzen genommen auf großen, wie auf kleinen Guͤtern mehr Fruͤchte gebaut, daß ſogar die Schuren vergroͤßert worden ſind, weil die alten nicht mehr zureichten, und auch mehr Viehfutter(!!!). Ich geſtehe, daß dieſes bei mir die Veran⸗ laſſung zu einer Reiſe, und zu einem Beſuche bei dem Herrn Prediger Vollborth werden konnte.

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