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den, weil die alten nicht mehr zureichten
die Fruͤchte und Futtervorräthe aufzu eh⸗
men; allenthalben wird man mehr Vieh antreffen, folglich muß auch mehr Viehfut⸗ ter(!!!) gebaut werden“.
Dann wird es doch wohl Zeit aufzuſtehen!
Der Herr Geheime Rath Thaer vermißt bei den aufgeſtellten Saͤtzen in der landwirth⸗ ſchaftlichen Zeitung Nr. 50. v. J. 1804. noch das A priori.
Das A priori wirkt bekanntermaßen nur ſehr wenig auf die Menſchen.— Der Arzt kann dem ſich taͤglich mit Eſſen und Trinken den Gaum kitzelnden und den Magen uͤberfuͤllenden Reichen noch ſo ſehr A priori vor demonſtriren, daß er nuͤchtern und maͤßig leben muͤſſe. Es iſt und bleibt in den Wind geredet! Das A po⸗ ſteriori aber— Brechweinſtein, Wermuth⸗ Eſſenz, bittre Gall⸗ und Magen⸗Tropfen— erinnert den Schlemmer manchmal bei der zehnten, zwoͤlften Schuͤſſel aufzuhdren b).
b) Ich verlange hier das A priori grade nicht; obwohl auch Erfahrungs⸗Sachen einen Beweis A priori, meiner Idee nach, zulaſſen. Hier wollte ich nur ſagen, daß Saͤtze Apoſteriori


