Jahrgang 
7-12 (1806)
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(235) glaubte ich niehe, daß ein zweckmaägigeres eilihe ſchreiten ſey. Der Englaͤnder nimmt in jede Hand einen Stock, ſo wie man ſich deſſen etwa zum Sal⸗ latpflanzen bedient; der Arbeiter muß ſich buͤcken, vaher wird ſein Geſchaͤft muͤhvoll, er kann auch nur zwei Loͤcher auf einmal machen, mithin golft daſſelbe ſehr langſam von ſtatten, und die dabei beabſichtigte beſſere Aufſicht auf die Samen⸗Ein⸗ keger iſt auch nur ſcheinbar. Das bekannte Erfin⸗ dungsvermoͤgen des Mechanikus Klinger hat auith hierunter einen Ausweg gefunden. Im Gefolge der mit ihm gepflogenen Abrede hat er ein Werkzeng gefertigt, welches zwoͤlf Loͤcher auf einmal macht, was ſo einfach iſt, daß jeder Landmann es ſich felbſt fertigen kann; deſſen Handhabung nicht muͤh⸗ fam ſeyn wird, weil der Arbeiter beinah aufrecht ſtehen kann, wenn er daſſelbe faͤhrt; welches ſs gemacht iſt, daß es in ſchwerem Boden durch Feſte treten ſicherer geht. Indem ich mir die Ehre gebe. darauf hinzuweiſen, bemerke ich, daß die Ensforl nung der Zapfen von einander, ſo wie deren Laͤnge von dem Gukbefinden eines jeden Landwirths abe⸗ haͤngig iſt, weil ſie, ſo wie die Beſchaffenheit des Bodens es gebietet, verſchieden ſeyn muß. Daher iſt das vorgezeigte Werkzeug nur als eine unger faͤhre Anleitung zu betrachten; wo, wenn ies zar