Jahrgang 
12 (1807)
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(648) 3) Gerſte oder Hafer; 4) Hafer mit Klee; 5) Klee zum Maͤhen und einige Jahre

Weide.

Bei einigen aber auch: 1) halbe Sommerbrache; 2) Rocken, u. ſ. w.

Das Land iſt unrein und zum Theil voller Wu⸗ cherblumen, die mit dem Buchweizen und dem uͤbrigen Saamenkorn aufſchießen, reifen Saa⸗ men tragen, und ſich alſo beſtaͤndig fortpflanzen. Die halbe Sommerbrache reicht nicht hin, um den Acker davon zu reinigen. Das Korn iſt ſelten ſo ergiebig, wie es auf dieſen ſchoͤnen Feldern ſeyn muͤßte, wo Duͤnger genug iſt, und wo daher ge⸗ woͤhnlich ſo ſtark geduͤngt wird, daß bei einer noch ſtaͤrkern Duͤngung wahrſcheinlich nichts wie Lager⸗ korn entſtehen wuͤrde. Behackte Fruͤchte anſtatt der unzweckmaͤßigen halben Brache, und dieſe den Sommer hindurch ſorgfaͤltig rein gehalten, wuͤr⸗ den ſich nicht allein gut bezahlen, ſondern auch das Unkrant vertilgen helfen.

Auch bin ich der Meinung, daß das Land viel dadurch gewinnen muͤßte, wenn man es einmal mit gutem Lehmmergel durchmergelte, und, was dann freilich nicht zu vergeſſen waͤre, einen dem