Jahrgang 
3-6 (1811)
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ſonders der Winterung, durchaus ungünſtig, die Bodenart hoͤchſt abwechſelnd, die Lage oft zu trok⸗ ken, oft zu naß iſt;(daher ich auch in fremder Geſellſchaft von den gehabten Ernten nicht ſpre⸗ chen darf, ohne mich dem Verdacht eines Wind⸗ beutels auszuſetzen und daß das Ganze noch nicht in voͤllige Kraft und Ordnung, und durchaus trag⸗ baren Zuſtand geſetzt iſt; und daß die bisherigen Jahrgaͤnge ſehr unguͤnſtig waren.

Bei der Fuͤnffelder⸗Wirthſchaft wurden im jaͤhrlichen Durchſchnitt der drei letzten Jahre ge⸗ erntet per Morgen:

Kartoffeln, 70 80 Scheffel Breslauer Maaß (= 1, 352 Berliner); wenn eine fruͤhere Auspflan⸗ zung als Ende Mai und Anfang Juni moͤglich waͤre, ſo wuͤrde der Ertrag ungleich hoͤher ausfal⸗ len; es wird indeſſen darnach hingearbeitet, die Saas fruͤher beſtellen zu koͤnnen.

Gerſte, 12 Scheffel und 1890 Pfund Stroh, von anſehnlicher Laͤnge.

Sommerweizen, 10 Scheffel.

Sommerrocken, 6 Scheffel und 2000 Pfund Stroh; dieſe Getreideart wird nur auf zu trocknen ſtark ſandigten Hoͤhen gebaut.

Klee in zwei Schnitten, 24 30 Centner; im Anfang der Bluͤte gemaͤht.