(650) „die Bedenken des Herrn Kammerrath „Dr. Zimmermann“ vermindern helfen koͤnnen. Vorlaͤufig kann ich mich nicht enthalten, mein Glaubensbekenntniß uͤber die⸗ ſen Gegenſtand dahin laut werden zu laſſen: daß nach der Local⸗Kenntniß welche ich von Pommern habe(und ich wage die Behauptung, daß dieſe ziemlich ausgebreitet iſt) und nach der Lage, worinn ſich dieſe Provinz jetzt befindet, ich es als ein ſehr großes Ungluͤck anſehen wuͤrde, wenn jene Bedenken je-dazu beitragen koͤnnten, die Bahn zu verlaſſen, auf welche uns Vater Thaer gefuͤhret hat, denn auch in Pommern leiſtet Wechſel der Fruͤchte ſehr viel.*)
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*) Ich kann immer nicht umhin, über die Beſorgniß zu laͤcheln, daß dieſe Zimmermannſche Schrift die Fort⸗ ſchritte einer beſſern Wirthſchaft hemmen moͤge; und wenn es mir undefangene Maͤnner zur Pflicht machen, eine Wiederlegung derſelben zu ſchreiben. Ernſthaft mag ich mich mit keinem Schatten an der Wand herumbalgen und Poſſen damit zu treiben, habe ich weder Zeit noch Luſt. Es ſteht aber eine ſo gruͤndliche, klare, mit ungemeiner Umſicht und ganz kaltem Blute geſchriebene Wiederlegung im 2ten Stuͤck der Ceres des Hrn. Dr. Gerike, wie ich ſie nie zu ſchreiben vermoͤgte. Ich wuͤnſchte ihren Verfaſſer kennen zu lernen, um ihm meine hohe Achtung zu bezeu⸗


