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Ankuͤndigung. 5
3. In Abſicht der Schaafe. Ich habe deren us mer zwiſchen 3p und 100 gehalten, je nach⸗ dem mich unſere Schaͤferey, welche auf Theile errichtet war, verpflichtete, mehpere oder weni⸗ gere zu ſtellen. Selbſt perſoͤnlicher Freund dieſer Viehart, war meine kleine Schaͤferey die Verſuchs⸗ klaſſe und die groͤßeren Heerden meiner Bekannten, mein Beobachtungs⸗Kreis. Der größeſte Nutzen, dem ich vom Schaafhalten gehabt habe, beſteht da⸗ rinnen, daß ich die Natur und Lebensweiſe dieſer Thiere ziemlich genau kennen gelernt habe. Was ich von ihnen ſage, ſind groͤßtentheils S Saͤtze aus ligzner Erſahrung geſchoͤpft.
In Abſicht der Schweinezucht. Dieſe habe ich von jeher ſo ſtark betrieben, als es meine Stallung zuließ, und das mit vielem Gluͤck. Es ſind mir in meiner Haushaltung ſeit zwanzig Jahren nur eine Erſtlingsfaue,— nachdem ſie ver⸗ worfen hatte,— zwey jaͤhrige Schweine, und hoͤchſtens acht Abſetz⸗Ferken geſtorben. Ich werde die ſehr einfache Behandlungsweiſe der Schweine⸗ die wir beobachten, bekannt machen, und hoffe, da⸗ durch nichts Unnuͤtzes zu leiſten.
5. In Abſicht des Federviehes. Alle Arten deſſelben ſind ehemals auf meinem Hofe ge⸗ weſen; auch war einſt Alles— bis auf die Tau⸗ ben— weiß. Jeßt erſtreckt ſich dies nur auf Huͤh⸗ ner. Mein Federvieh kennet mich immer am be⸗ ſten, denn ich bin ſein Pfleger, ſobald es mit Koͤr⸗ nern ab geſpeiſet werden kann.
In Abſicht der B Bienenzucht. Vie⸗ len Saröhre habe ich ſeit zwoͤlf Jahren nicht davon gehabt; ich habe aber die beſten Theorien daruͤber mit einer ununterbrochenen Praxis verbunden.
Hier meine Rechtfertigung, und nun im Folgen⸗ den den Inhalt der Einleitung und des erſten Ab⸗ ſchnittes, welchem die folgenden ziemlieh aͤhnlich ſind.


