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den hohen Wollpreis verleitet, die Zahl ihrer durchzuwinternden Schaafe uͤbertrieben. Es iſt alſo in dieſem, fuͤr die Schaafe mislichen Fruͤh⸗ jahre mehr wie gewoͤhnlich auf Ueberlegung, Vor⸗ ſicht und gute Eintheilung angekommen, wel⸗ chen denn durch den reichlichen Strohgewinn des vorigen Jahrs ſehr erleichtert wurde. Der Preis der Schaafe und Hammel iſt ſehr groß⸗ und ſie ſind erſtaunlich nachgeſucht worden. Der Preis, welcher fuͤr vorzuͤgliche Stoͤhre im Preußiſchen, Oeſterreichſchen und Saͤchſiſchen bezahlt wird, naͤhert ſich ſchon den engliſchen Preiſen.—
Der Wollpreis iſt ſehr annehmlich, indeſ⸗ ſen nicht ganz ſo hoch geweſen, wie man erwar⸗ tete. Die Wolle von ſpaniſchen Abkoͤmmlingen der 4ten Generation iſt zu 20— 22 Thlr., der zweyten Generation zu 14— 15 Thlr., die Jute Landwolle zu 8— 9 Thlr.(der Stein zu 22 Pfund) im Durchſchnitt verkauft. Man glaubt, daß der Preis, der anfangs hoͤher gehen zu wollen ſchien, durch Kunſt und durch Verab⸗ redungen auf den Haupt⸗Wollmaͤrkten herunter⸗ gehalten ſey.
Die Getreide⸗Preiſe, beſonders des Rok⸗ kens, ſind in den letzten Monathen im Durch⸗ ſchnitt wieder geſtiegen. Man kommt indeſſen nicht nur ſehr reichlich mit der vorigjaͤhrigen Erndte aus, ſondern es bleibt noch betraͤchtli⸗ cher Vorrath uͤbrig.


