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XXXVII.
Ueber Wirthſchaftsſyſteme im Allgemeinen mit beſonderer Beruͤckſichtigung von Mecklenburgs Landguͤtern.
[Vom Herrn Lubcke jun. zu Neuheinde.]
Wolln wir uns zuvoͤrderſt mit einer bloßen Wort⸗ erklaͤrung begnuͤgen, ohne alle weitere Hauptvortheile, die aus einem richtig gewaͤhlten Wirthſchaftsſyſteme entſpringen, zu beruͤckſichtigen, ſo kann man wohl ſagen: landwirthſchaftliches Syſtem*) iſt der In⸗ begriff der Geſetze oder Regeln, nach welchem der Landwirth in gewiſſe Abtheilungen gebrachte Laͤnde⸗ reien abwechſelnd mit Fruͤchten bebauet, und Mittel anwendet, in dem Boden die Fruchtbarkeit zu erhal⸗ ten oder zu vermehren. Dieſem Syſtem ſteht eine freie ſyſtemloſe Wirthſchaft entgegen, wo ſich naͤmlich der Landwirth nur nach den augenblicklichen Verhaͤlt⸗ niſſen richtet.
Jeder erfahrne Landwirth wird ſich freilich ſelber ſagen koͤnnen, warum erſtere Bewirthſchaftungsweiſe unſerer Felder der letztern vorzuziehen iſt? Jedoch ſei
*) Turnus auch Rotation genannt. N. Annal. 19. Jahrg. 2te Haͤlfte. 26


