402—
miſchung ſaͤurungsfaͤhiger Stoffe dem Erdreiche zu Huͤlfe zu kommen, und dieſes durch die Beduͤngung, die jene demſelben durch den Gaͤhrungsprozeß zufuͤhrt, zu bezwecken. Da nun dieſe ſaͤurungsfaͤhigen Stoffe in alien drei Reichen der Natur enthalten waͤren, ſo koͤnne auch die Beduͤngung ſowohl aus dem Thier⸗ als Pflaͤnzen⸗ und Mineralreiche gemacht werden. Hierauf durchgeht der Verfaſſer zuerſt die verſchie⸗ denen thieriſchen Dungarten, und betrachtet ſie unter drei Verhaͤltniſſen, und zwar 1) in Bezug der Thierart, 2) ⸗ ⸗ des Futters und 3) ⸗ ⸗ d der Streuung. In erſterer Beziehung ſoll der Dung, der am meiſten die phosphoroͤſe Geſtaltung angenommen hat, d. h. ſolcher, der der Animalitaͤt am naͤchſten ſteht, dem Pflanzenleben am wenigſten nuͤtzen. Hierin ſtehe der Menſchendung oben an, dann folge der vom Feder⸗ vieh, dann der von Pferden und Schweinen, und am brauchbarſten ſei der vom Horn; und Schafvieh; dieſe Thiere hingen, vermoͤge der Menge ihres Pflan⸗ zengenuſſes, mit dem Pflanzenreiche am engſten zu⸗ ſammen, und ihr Dung beſitze die geringſte Anima⸗ litaͤt. In ihnen muͤßten aber die ſaͤuerungsfaͤhigen Grundlagen erſt durch eine Gaͤhrung entwickelt wer⸗ den, waͤhrend ſie in den andern Dungarten praͤexiſtir⸗ ten, daher komme es, daß ein 1 Jahr uͤberlegener
———
—


