Jahrgang 
1 (1822)
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Sommergetreides unter freiem Himmel der Witterung ausgeſetzt, auf dem Felde ſtehen bleiben.

3) Beides wuͤrde, jedes fuͤr ſich, eingeſcheuert und gedroſchen, um auszumachen, ob und welcher Unterſchied an Koͤrnern bemerklich geweſen.

4) Dabei wuͤrde nicht nur die Anzahl der Tage bemerkt, wie lange dies Getreide auf dem Felde geſtanden, ſondern auch die eingetretene Wit⸗ terung, beſonders die Zahl der Regentage, genau beachtet.

5) Bei dem Haufenſetzen wuͤrde zugleich dahin zu ſehen ſeyn, ob, in ſtark gewachſenem Getreide, durch dichteres Zuſammenruͤcken der Haufen in parallelen Linien und durch Erweiterung des Zwiſchenraums zwiſchen dieſen Parallelen, nicht ſo viel Raum geſchaft werden koͤnnte, daß man ſich nachmals beim Einfahren mit den Fuhrwerken ſo wohl, als auch mit der Hunger⸗ harke ohne Beſchwerde kehren und wenden koͤnnte.

Wer uͤber dieſe Methode ausfuͤhrlichere Beleh⸗ rungen wuͤnſcht, dem werden nachſtehende Schriften genuͤgende Auskunft geben:

Hekonomiſche Nachrichten. III. 623. Riems Enzykl. III. 2te Lief. S. 115.