Jahrgang 
1 (1822)
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Vorrede.

De, in dieſem Jahreslaufe herrſchend ge⸗ weſene Witterung hat die Wahrheit des Aus⸗ ſpruchs aͤlterer Oekonomen aufs neue beſtaͤtiget: Annus fructificat, non terra. Aller Fleiß und alle Muͤhen des Landmanns ſind umſonſt, wenn der Himmel ſein Gedeihen entzieht. Und doch duͤrfen wir es nicht verkennen, wie vorzuͤglich Mecklenburg im Vergleich mit an⸗ dern Gegenden geſeegnet iſt, denn wenn auch unſre diesjaͤhrige Erndte die ſonſt gewoͤhn lichen Erwartungen nicht erfuͤllt, ſo haben wir doch nicht uͤber Mangel zu klagen. Unſre Weizenfelder ſind faſt an allen Orten geſeegnet; Roſt und Brand, die bisher gewoͤhnlichen Erbfeinde dieſer Frucht, geben in dieſem Jahre nur wenig Veranlaſſung zur Klage und was hie und da vielleicht an reichlicher Koͤrner-Er⸗ giebigkeit fehlen moͤchte, das wird durch die Schoͤnheit der Frucht erſetzt, die allgemein einen hohen Grad der Vollkommenheit erreicht hat. Vom Rocken moͤchte dies wol nicht ſo allgemein geruͤhmt werden bemihe allein im (1