Jahrgang 
3 (1802)
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Litterarische Ankündigung.

rie ta.

Unter diesem Titel kündigt der Verfasser des T a⸗ schenbuchs für Oekonomie- Verwalter der jün gern, sich noch bildenden ökonomischen Welt, und unter der altern den Beförderern des Guten, so wie den Liebhabern deutlich und praktisch verfaßter Schriften über die Landwirthschaft ein Buch an, welches das gemeinnüzzige Neue, so wie alles brauchbare und nöthige Aeltere aus

dieser Wissenschaft, faßlich vorgetragen enthalten

soll. Nach dieser Bestimmung kann dies Buch weder alles Alte noch alles Neue enthalten; es ist dies auch unsers Bedünkens nicht nöthig. Je⸗ nes ist dem ökonomischen Geschichtforscher, so wie dem, der über Oekonomie philosophiren will, immer noch nüzlich; dieses dagegen sammt und sonders Dem wichtig, der die Oekonomie in ihrem ganzen Umfange studiren will; wer aber bloß ein guter praktischer Oekonom seyn und bleiben mag, und dazu eine gesunde Theorie, als Führerin, nicht verschmähet, für den ist das geprüfte Gemeinnüz⸗ zige aus der altern und neuern Oekonomie gerade hinlänglich. Das Ueberflüssige von beiden würde ihn ermüden. Ein guter Oekonom dürfte wohl gar Zeit und Kosten scheuen, die er auf Sachen verwenden müste, welche mit seiner täglichen Praxis nur locker verbunden sind.

Wie stark das Werk werden wird, kan vorher nicht bestimmt werden; wohl aber wird hiemit feier⸗ lichst versichert, daß gedrängte Kürze, insofern sie der Deutlichkeit nicht schadet, des Verfassers Haupt; augenmerk bleiben soll, indem er selbst ein Feind alles Gedehnten ist, und sich dadurch bei aller Liebe für ökonomische Schriften gar leicht ermüdet fühlet.

Die einzelnen zwischen 20 und 30 Bogen star⸗ ken Bände sollen so schnell auf einander folgen, als es nur irgend des Verf. Muße von seinen Amts