Jahrgang 
1839
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IV

Wir zweifeln daran, ob es uns gelungen ist, den Anforderungen zu entsprechen, welhe Herr Professor Schweitzer durc< seine vormjährige gediegene Arbeit erwe>t hat. Allein wir dürfen uns das Zeugniß ge- ben, daß wir mit dem besten Willen gearbeitet haben.

Der nachstehende amtliche Bericht ist, mit Ausnahme des auf Seite 159 ff. enthaltenen und von Pabst allein verfaßten Theiles mit der Ueberschriftdie Mitglieder der Versammlung der deutschen Landwirthe außerhalb der Sitzungen unser gemeinschaftliches Werk. Strenge Wahrheit in allen Mittheilungen war auch unser gemeinschaftliches Ziel. Auf den Grund der Aufzeichnungen unseres Stenographen und des ihm beigegebenen Schreibgehülfen wurde die erste Zusammenstellung der Protokolle gefertigt, wel<e nach der Einkunft no< mancher scriftli- hen Mittheilungen von Seiten der verehrlichen Versammlungsmitglieder großentheils noh zweimal bearbeitet worden ist.

Von der Befugniß, allzu weitläufige Verhandlungen abzukürzen, dabei jedo< den Sinn mit weniger Worten wiederzugeben, so wie Doppelstel- len oder Wiederholungen ganz auszulassen, mußten wir, wenn wir eine -=- gegründeten Tadels im Voraus versicherte Arbeit vermeiden wollten, Gebrauch machen; es war aber auch stets unser Streben, dies nur mit strenger Gewissenhaftigkeit zu thun. Namentlich war es stets unser Stre- ben, die eigenen Worte der Redner wieder zu geben, wo es irgend darauf anfam, und wo uns die leider nicht immer faßlichen ersten Nach- schreibungen, oder die nachträglihen Einsendungen der Redner(deren wir. noch manche weiter gewünscht hätten, und deren au< mehrere zu spät kamen) nur irgend in Stand setzten. Daß uns aber überhaupt eine sol<e Be- fugniß zustand, dies möchte shon aus den Anforderungen hervorgeben, die mit Recht von jevem Mitgliede der Versammlung an die Herausge- ber gemacht werden können, nämli<: das Resume sämmtliher Ver- handlungen bei möglichster Vollständigkeit und innigem Zusammenhange in einer geordneten abgerundeten Form mitzutheilen.

Weiter müssen wir voraussehen, daß mancher Redner, welcher no< sprach, nicht persönlich angeführt ist, ja es ist möglich, daß hier oder dort ein Name verwechselt worden ist, denn gerade in den Namen sind, wie sehr begreiflich, unsere Nachschreiber am wenigsten treu gewesen, und wir