Periodikum 
Versuche und Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig
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Beschreibung einer neuen

die Art der stehe in verschiedenen flüßigen Moterken, auch ohne den Gebrauch einer Wage, zu entdecken; allein die gesuchten Verhältnisse las: sen sich alsdenn bey weitem nicht sv genau bestimmen; als'es mit einer schar-

fen Wage geschehen kan. Zugeschweigen, daß weder die füßige Materien, nach ihrer Art der Schweere, mit den festen Cörpern, noch diese unter sich, ohne Hülfe einer O8% ning miteinander vergliechen werden können,.

S5 Ungeachtet aber die IE ein Assens Gefändieg Werckzeug sind; so ist dennoch gewiß, daß die allerwenigsten ihre eigent- liche Beschaffenheit einsehen, und also. auch nicht im Stande sind, weder von. der Richtigkeit und Vollkommenheit einer vorhandenen Wage gründ- lich zu urtheilen, noch auch dieselben so richtig und mit solcher Gewißheit zu gebrauchen, als es wohl seyn könte. Es kan demnach nicht ohne Nuten öbgehen, wenn man sich bemühet, theils die wahre Eigenschaften einer Wage bekandter zu machen, theils auch etwas zu derselben Verbesserung beyzutragen. Da ich nun bereits vor vier Jahren meine Gedanken von einer neuen und vollfommneren Art von Wagen in der damahls kurß zuvor hieselbst aufgerichteten Naturforschenden Societät mit gutem Beyfalle eröfnet, auch dieselbe nicht lange hernach durch einen geschi>ten Mechani- cum würcklich zu Stande gekommen, und in den vor der Societät vielfäk- tig gemachten Probe, der sich davon gemachten Hofnung gemaß, gut befunden worden; so ist mir nunmehro don derselben aufgetragen worden, die Beschreibung dieser neuen Wage, zu Beförderung des gemeinen Nu- kens, öffentlich bekand zu machen,

6. 3. Diese Absicht zu erreichen, werde- ich vor diesesmahl die Beschreibung dieses zu so weitläuftigem Gebrauche bestimmten Instruments dergestalt einzurichten haben, daß sie auch von denen genußet werden kan, welche sich eben in der Mathematick nicht umgesehen haben.- Ich finde mich daher genöthiget, vorläufig diejenigen Gründe anzuführen, worauf die Lehre von dem wagerechten Stande derer Cörper überhaupt beruher, und