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es doch gewiß einer der wichtigsten Gegenstände des Unterric<ts und der Uebung, wenn der Wohlstand des Bauern und überhaupt des Landmanns beför» dert werden soll. Die Güte, die-Gesundheit des Biehes entscheidet über den Wohlstand.des Land- manns gewiß eben so. viel als das. richtige Verhälte niß der Zahl. Wad ist. also wohl nöthiger, als ihn, der in der Behandlung, der Pflege und Wartung seines Viehes größtentheils nach geerbten Gewohn»- heiten handelt, in den Stand zu seßen, daß er durch ein richtiges konsequentes Verfahren zum sichern und vollen Genuß der Vortheile gelange, welche er von seinem Vieh haben kann. Die richtige Behandlung des Viehes seht yun aber wesentlich voraus, daß. er einige praktische Kenntniß! von dem gesunden und kranken Zustande des Viehes habez wenigstens müssen seine Begriffe so geläutert seyn, daß er. die ersten Anfänge der Krankheiten seines Viehes zu bemerken, Vorbeugungs» und einfache Heilmittel selbst richtig anzuwenden im Stande ist, und wenn. seine Kenntniß aufhört, sich da Rath und Hülfe zu suchen weiß, wo er der Täuschung schlauer Unwissenheit entgeht, welcher er sonft sein Eigenthum preis giebt. Wer kennt nicht die wunderlichen Kuren, und die unzähligen aadern durchaus unvernünftigen Vorkehrungen bei einzelnen kranken Thieren, welche
von unwissenden Menschen angewandt werden und B'2


