Periodikum 
Jahrbuch der preußischen Landwirthschaft : von ..
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nen wir uns gewiß schon mancher großen Wirth» schaften mit allem Recht rühmen und sie als eigent» liche Musterwirthschaften darstellen, die durch eine kluge und sehr zweckmäßige Benußung des Bodens und aller übrigen Nuvung5zweige einen ziemlich höhen Grad der. Vollkommenheit erreicht haben.=*)

ten muß man sich auch' wieder, das Beispiel derer nachahmen, welche die Erzeugnisse ihrer Grundstücke dadurch. auf. einmal.bis auf deu höchfien Grad ver- mehren wollen. Jeder Versuch bieibt immer eine gar wichtige. Frages welche man der Natur vorzulegen wagt- äberWeisheit und Umsicht erfordert es, die Frage richtig zu fiellen. Oft ist bei solchen Versu- chen das hineingeworfene Kapital am innern Werth weit beträchtliher, als die Ausbente des Produkts erscheint.= Pflicht des Landwinehs bleibt's durchaus, die größtmöglichste Produktion seines Grundes und Bodens zu erzween, aber hüten muß man sich, dar- aus etwas erpressen zu wollen. Das wird aber auch der Eigenthümer, wenn er sein ganzes Verhältniß richtig aufgefaßt hat, nicht so leicht thun. Hauptre- gel bei aller Bodenkultur bleibt daher: zu prüfen, auszuforschen, zu versuchen--denn bei der Landwirth- schaft und dem Aerbau sich blos auf Vernunftschlüsse strüßen zu wollen, ist immer ein gefährliches Wageßü>k wWagsbas die Natur leisten kann, und für welc<he Art der Produkte der Boden, den ich habe, vorzüglich ge- eignet ist. Dazu gehört aber auch jenes praftische Forschen, welches sich auf Wissenschaft gründet und die Erfahrung, als die beßte Lehrerin, weise zu benuz- zen weiß,=

ax) Aus solchen Musterwirthschaften kann vorzüglich Licht verbreitet werden; aus ihrer Mitte müssen wir ei-