Periodikum 
Jahrbuch der preußischen Landwirthschaft : von ..
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man die Landwirthschaft, deren Wichtigkeit für den Staat überhaupt keines Beweises bedarf und die an» erfannte sicherste Stüße alles innern Volkswobistan» des ift, so lange sich selbst, der beschränkten Erfahe rung..des Landmannes, mit einem Worte: dem Schlendrian, überlassen konnte z denn von selbst ist es wohl sehr einleuchtend, daß eine wissenschaftli<e Anwendung der Chemie, Naturgeschichte, Viebarze -neifunde u. f. w. zu unstreitigen Verbesserungen füh» ren muß.*) Alle andere Wege der Belehrung des

x) Das ganze Wesen des Akerbaues, abgesondert von der unzertrennli<h damit verbundenen mechanischen Ausübung desselben, ist es etwas anders als ein ein- zelner Zweig der gesammten Naturwissenschaft? Des A>er- und Feldbaues höchste Prinzipien sind sie nicht in den Prinzipien der Naturwissens<haft gegrün- det?=- daher wird der kultivirte Mensch- im Feld- und Acerbatt nicht, wie die ungebildere Volksklasse, ein blos mechanisches Gewerbe erblien, zufrieden mit dem reichen Ertrage, den die Natur ihr zufließen läßt. Jener wird die Vervielfältigung seines Inte- resses ahnen, die er von einer gewissen wissenschaftli- <hen Behandlung und Bearbeitung seines Akers, auch den geheimsten Kräften der Natur fortspürend, zu ,er- warten hat. Eben so ficht auch die Viehzucht mit der allgemeinen Naturwissenschaft in genauer Verbin- dung. Sie macht uns mit dem Wesen aller lanto wirthschaftlichen Haus- Thier- Arten bekannt 3 sie ist die Grundlage zu ihrer Veredlung, sie giebt uns Licht über den Einfluß der vorzüglichsten Nahrungs- mittel, über den Wachsthum, die Kraftäusserung der Thiere, und auf den Ertras ihrer natürlichen Erzeug-