Jahrgang 
4 (1801)
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Die Politik von Frankreich scheint es, auch unter der neuen Verfassung, nicht zu seyn, die Ausfuhr des Korns zu begünstigen; weil dies dem Sinne der herrschenden Einwohner ihrer großen Städt nicht gemäß ist. Folglich wird der Ackerbau auch hinführo nur nothdürftig da⸗ selbst betrieben werden, und bey der großen Be⸗ völkerung kein nachhaltender Ueberfluß an Le bensmitteln entstehen. Frankreich wird daher, auch in der Folge, öfter in den Fall kommen, Waizen zu suchen, als ihn auszuführen. Der Ueberschuß des amerikanischen Feldbaues ist und bleibt gewiß unbeträchtlich, und der Preis des Korns an den Seeküsten wird nach aller Wahr scheinlichkeit immer höher werden. Der Nieder sächsische Landwirth kann folglich außer Sorge seyn, daß die umstände ihn nöthigen werden/ sein Korn zum Theil zu verschenken, das heißt, unter dem Preise zu verkaufen, den es ihm nach seinen jedesmaligen Verhältnissen kostet.

Auch der Niedersächsische Landwirth genieße also der Segnungen des Friedens und der frohen Aussicht auf eine lange Dauer der wiederhergestell⸗ ten Sicherheit, Ruhe und Ordnung, mit dankba⸗ rem Herzen für seine, so oft bedrohete Erhaltung!