Jahrgang 
4 (1801)
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Jahre machen, und ihn danach sehr verschieden bezahlen.

Die Gerste hat, weil sie wirklich fehlte, die letzte Zeit in sehr hohem und fast unverhält⸗ nißmäßigem Preise gestanden, und stehet auch noch so. Sie wird vermuthlich etwas, aber nicht viel, fallen; weil wol nicht viel über das Bedürfniß geerndtet worden ist, da der Ger⸗ stenbau minder stark bey uns betrieben wird.

Hafer dürfte wahrscheinlich das wohlfeilste Korn bey uns werden, da er im Durchschnitt sehr gut gerathen ist, und seine Consumtion sich bey abnehmender Frachtfuhr vermindern wird.

Erbsen werden sich vermuthlich mit dem Rocken, und der Buchwaizen mit dem Hafer in gleichem Preise erhalten.

Die Besorgnisse mancher Landwirthe, daß die Kornpreise, nach völlig wiederhergestellter Ruhe, bis auf den vorigen Nominal-Preis wieder herabsinken, und sie folglich unter den Bedingungen, worunter sie ihre Wirthschaft trieben, in der Folge nicht würden bestehen kön⸗ nen, sind wol gewiß ohne allen Grund. Die große Masse des umlaufenden Geldes müßte sich, wozu gar keine Wahrfcheinlichkeit ist, schnell ver⸗ mindern, wenn der Werth der Produkte schnell