Jahrgang 
4 (1801)
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nasse Weide, welche sie in diesem ganzen Som⸗ mer gehabt haben, kann dieser Viehart unmög— lich zuträglich gewesen seyn. Es wäre um so mehr zu bedauern, wenn die Sterblichkeit dar⸗ unter groß werden sollte, da die Schaafzucht durch den glücklichen Erfolg des vorigen Win— ters und die gestiegenen Wollpreise sich in Nie—⸗ dersachsen merklich zu heben anfing. Wo indes—⸗ sen die Futterung gut und trocken eingeerndtet worden, ist man ihrentwegen weniger besorgt.

Der Bienenzucht ist der vorige gelinde Winter sehr günstig gewe— sen. Die Stöcke hatten noch im April reichen Vorrath an Honig, und waren volkreich. Unge— achtet die Winterrübsen-Blüthe wegen der un— günstigen Witterung von den Bienen wenig be— nutzt werden konnte, fingen sie doch im May an zu schwärmen. Die kalte Witterung im Juni war ihnen zwar dabey hinderlich, doch flogen nachher, als mit dem 23sten die Luft wär⸗ mer wurde, die noch zurückgehliebenen Schwär— me schnell ab. Man hat deren eben so viel er— halten, und bey der Haidblüthe noch mehrere als in andern Jahren. Aus der Buchwaizen— blüthe haben sie an einigen Orten außerordent—