Jahrgang 
2 (1801)
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men, weil man dem selben, aus Verdruß, den Korn⸗

handel beschränkt zu sehen, viel Korn gegeben habe. Dieser Umstand könnte vielleicht beytra⸗

gen, den Preit des fetten Fleisches im künftigen

Sommer zu vermindern, der sonst, bey dem hohen

Preise des magern Viehes, und dem geringern Betriebe der Branntweinbrennereyen, vor Johan⸗

nis sehr hoch werden mögte. Schon jetzt stehen die Fleischpreise sehr hoch: feistes Rindfleisch

fast durch ganz Niedersachsen das 1o0 Pfund

zu 13 bis 14 Thlr.; Schweinfleisch zu L5 bis I8 Thlr. Das Kalbfleisch ist nunmehr etwas

wohlfeiler geworden. Zu Anfange dieses Mo⸗

nats stand es an der Elbe so hoch, daß man auf

ein Kalb wöchentlich 2 Thlr. Mastlohn rechnen

konnte.

Der Preis der Butter ist zwar gegen vori⸗

gen Herbst gefallen, steht aber noch beträchtlich hoch: das Pfund zu 6 ggr. im Durchschnitt. Mit Kartoffeln durchknedete, ist freilich wohl⸗ feiler.

Die Preise des magern Viehes sind sehr hoch, und dürften auch wohl vorerst micht geringer wer⸗ den. Eine orhinaire Marschkuh gilt 9 bis 10

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