Jahrgang 
2 (1801)
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zogen, wie sie verfahren konnten, und noch liegen ant diesen Strömen große Vorräthe, die nur qus Mangel an Schiffen nicht haben weggehen kön⸗ nen. Mehr wäre also nicht ins Aus land gegan⸗ gen, wenn der Kornhandel auch völlig uneinge⸗ schränkt gewesen wuäre. Allein die sorgsame Nach⸗ frage nach Korn, die Schwierigkeiten, welche die Kornhändler fanden, das Korn aufzutreihen und durchzuführen,— Schwierigkeiten, die an dem einen Orte größer, als an dem andern waren— trieben die Preise in die Höhe, wo man Korn er⸗ halten konnte. Die Verkäufer forderten immer mehr, und die Käufer— besorgt, ihre Unterneh⸗ mungen nicht ausführen zu können,— zahlten gern wos man nur forderte. Der hohe Preis in den offenen Gegenden hob auch den Preis in den am strengsten gesperreten, wo man doch am Ende sein Korn auch theuer zu verkaufen hoffte. Und so ward es allenthalben theurer, als es bey größerer Concurrenz der Verkäufer geworden wäre. Kurz! wäre durchaus freyer Kornhandel gewesen, so wäre nicht mehr ausgeführt worden, als nun doch geschehen ist; die Vorräthe hätten sich aber gleichmüßiger vertheilt, die Märkte wären mehr befahren worden, und die ängstliche Sorge für