Jahrgang 
2 (1801)
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würdr/ den Städtern und dem Milikair das gro⸗ ube Brod zu vwohlfeilern Preisen zu verschaffen.

Dann müßten aber auch ohne die höchste Noth

nkeine localeund temporaire Ausnahmen gemacht werden. So würde ohne Zweifel der rege Eifer— der suh in die sen Staaten fur die Verbesserung der Landwirthschaft zeigt—bald in der Maaße mängefacht werden, daß Mangel und übermäßige Theurungeim Lande unmöglich würden, und eine beträchtliche Geldquelle durch stärkere Kornaus⸗

fuhr sich eröffnen.

Im Ganzen ist, allen Nachrichten zufolge, kein Mangel an Getraide für Niedersachsen bis zur Erndtenzu besorgen. Weitzen, der ohnehin bey uns nicht unter die Dinge der ersten Noth⸗ wendigkeit gehört, ist zur einländischen Consüͤm⸗ tion noch genugsam vorhanden. Rocken, der wohl nirgends in beträchtlicher Quantität ausge⸗

fuhrt worden, reicht auch zu, wenn er gleich

nicht uberflůssiz ist· Beym Ausdrusch zeigte sich immer mehr, daß der Abschlag desselben in vori⸗ gem Jahre beträchtlich, an vielen Orten I wär. Wären die Hülsenfrüchte minder gut gerathen, und solche nicht vom gemei nen Landmann häufig