Jahrgang 
1 (1801)
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932..D magerm Boden geräth die englische Viehkartoffel oft, wenn eine bessere Art nicht gerathen würde. Ich muß hierbey noch folgende Bemerkungen machen.

Dieser Gewächsbau, nach englischer Art, ist dort vom Verwalter Rodenberg⸗ meinem Lehrling, zum ersten Mahle betrieben worden, und die Arbei⸗ ter hatten folglich noch nicht die gehörige Uebung. Sonst kann manches, z. B. das Jäten der Möhren, zumahl wenn sie in Reihen gesäet sind, größten⸗ theils erspart und alles mit der Hacke gezwungen werden. Wenigstens darf nur das höhere Unkraut, vor der Hacke her, aufgezogen werden.

Ferner ist die Pferde⸗Arbeit sehr hoch angeschla⸗ gen; nämlich ein Pferd täglich zu 1 Thlr. ohne Führer, bey einer sehr leichten Arbeit.

Dann ist zwar ein zweyspänniges Fuder Mist sehr geringe, zu 12 Ggr. dem Verkaufpreise des Pferdemistes zu Lüneburg angeschlagen; da⸗ gegen hält diese Düngung aber auch mehrere Jahre vor, und kann diesen Gewächsen höchstens nur zur Hälfte angerechnet werden.

Bey allem ist nur das wirklich Verkaufte in Ein⸗ nahme gebracht; der beträchtliche Abfall für das Vieh aber nicht gerechnet worden.

Auch muß ich bey dieser Gelegenheit anzeigen, daß ich in diesem Herbste eine viel leichtere und wohl⸗ feilere Methode, die Kartoffeln zu erndten, ange⸗ wandt habe. Wenn man nämlich die Kartoffeln, welche in Reihen von 2 Fuß bis 27 Zoll Eutfernung stehen, Furche bey Furche aufpflügt, so fällt von der

Erde der zweiten Furche vieles auf die durch die er⸗