Jahrgang 
4 (1800)
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so sehr über allen Zweifel erhaben, daß jeder gute und vernünftige Mensch, der durch sein Verhält⸗ niß in den Stand gesetzt ist, etwas dazu beizu⸗ tragen, nichts angelegentlicheres zu thun haben kann, als mit allen Kräften diese Gemeinheits⸗ theilung zu beföddern. Wo wäre ein gutes Werk, welches hiermit in Vergleichung gestellt werden könnte? Gebt Tausende den Armen, bauet Werk und Waisenhäuser: und ihr habt wenig gethan gegen den, der durch seine Thätig⸗ keit Wüsten in blühende Gefilde umschuf; der Tausenden Gelegenheit gab, Brot der Erde zu entlocken und Brot zu erwerben: wenig gegen den, unter dessen wohlthätigem Einflusse sich gan⸗ ze Provinzen verschönern, und aus einem arm⸗ seligen Zustande in einen reichen Zustand versetzt werden.

Sollte man vergeblich unsern Zeitgenossen eine so schöne Sache empfehlen? Nein! jetzt ist der Zeitpunkt da, worin man hoffen darf, daß hierin bald vieles geschehen wird, weil es gesche⸗ hen kann. Dieser Zeitpunkt darf nicht ungenutzt vorüber gehen, weil er vielleicht in Jahrhunder⸗ ten nicht wieder so günstig erscheinen möchte. Viele Männer von Einfluß haben dieser Angele⸗ genheit ihre Aufmerksamkeit geschenlt, und sind