wirthschaftlichen Zeitläufte. Wir denken uns, daß 3. B. Hamburg, in einem Wirthshause, eine Anzahl betriebsamer und nachdenkender Landwirthe aus dem Calenbergschen, Braunschweigschen, Bre— mischen, Holsteinschen, Mecklenburgschen u. s. w. zusammenträfen. Was würden sich diese, in Bezug auf die gegenwärtige Jahrszeit und Con⸗ juncturen, einander erzählen und abfragen? Wie würden sie die jetzigen Zeitumstände, in Rücksicht ihres Gewerbes, beurtheilen? Was würden sie für die Folge muthmaßen? Welche Verabre⸗ dungen würden sie vielleicht über den Absatz ihrer Producte mit einander treffen?— Alles was in einer solcher Unterhaltung etwa vorfallen könn— te, zählen wir unter die Gegenstände unsers Quartal-Berichts. Der Redacteur desselben be— trachtet sich als das Organ einer solchen ideali— schen Gesellschaft.
Zweytens sollen aber auch die Quar— tals⸗Berichte, zusammengenommen, ein Jahr— buch der landwirthschaftlichen Geschichte werden. Sie sollen alle, die Landwirthschaft betreffende, Eräugnisse aufbewahren; die glücklichen Vorfälle und Conjecturen sowohl, wie die unglücklichen; die Art, wie man gewisse Vortheile benutzet, ge⸗ wisse Schwierigkeiten überwunden hat; besonders


