Jahrgang 
1 (1800)
Einzelbild herunterladen

2 10⁰

und in Ansehung des Kornhandels von seinen

Nachbarn so abhängigem Lande durch ein solches

Verbot die Kornpreise verringert werden können, scheint noch sehr problematisch; da es wol ge⸗ wiß ist, daß der Consumtion des Brannteweins dadurch nicht vermindert wird.

Doch ich wende mich, nach diesen allgemei⸗ nen Betrachtungen über das, was Einfluß auf die Preise gehabt haben kann, zum wirklichem Stande derselben seit dem sten November. Die Rede ist hier immer vom Getreide in der be⸗ sten Güte.

In Hamburg galt der Weizen(die Last) den Isten November 150 Thl.; den Isten De⸗ cember 160 Thl., und stieg am r2ten bis auf 220 Thl. Darauf fiel er aber, vermuthlich der gehemmten Schifffahrt wegen, Anfangs Januars wieder auf 190 Thl.; den 14ten Januar war er schon wieder im Steigen. Der Rocken war im beständigen Steigen. Den Isten November 112 Thl.; den Isten December 120 Thl.; den Izten December 132 Thl.; den Isten Januar 134 Thl.; den Laten Januar 140 Thl. Die Gerste war von 94 auf 100 Thl., und der Ha⸗ fer zu demselben Preise gestiegen.