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nicht nur hinreichendes Auskommen, sondern noch beträchtlicher Ueberfluß an Getreide in Nie⸗ dersachsen sey. Vorzüglich ist dies der Fall mit dem Rocken. Hieroon haben selbst die schlech⸗ teren Gegenden des Lüneburgischen und Bremi⸗ schen ihre Consumtion geerndtet. Wenn gleich manche einzelne Landwirthe und selbst ganze Dorf⸗ schaften zukaufen müssen, so ist dies in diesen Gegeu⸗ den alle Jahre der Fall, und es giebt dagegen andre, die, was sich seltener zuträgt, beträchtlich Rocken verkaufen können. Die Stäbte müssen freylich ihren Bedarf zum Theil aus fruchtbareren Ge— genden erhalten. Der Rocken wird, ungeachtet man ihn jetzt allenthalben häufig zum Pferde⸗ futter, statt des theureren Hafers, gebraucht, bey weitem nicht vor der Erndte consumirt werden, und die Aus fuhr desselben außerhalb Nieder sach⸗ sen pflegt nicht sehr bedeutend zu seyn.
Der gewachsene Weizen würde ebenfalls nicht aufgezehrt werden, wenn er nicht einen so starken Abzug nach England hätte. In diesem, vormals so viel Korn ausführenden Lande, ist. bekanntlich in diesem Jahre abermals der größte Mangel, und die Preise steigen von Tage zu Tage, vermuthlich bis zu einer enormen Höhe. Die durch das Eis verhinderte Ausfuhr aus der


