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im Durchſchnitte 36 bis 3o Rthlr. und fuͤr eine Magd 14 bis 16 Rthlr.
In der Erndte und ſonſt wenn viele Haͤnde auf einmal erfordert werden, nimmt man einen großen Mangel an Tageloͤhnern wahr. Der Tagelohn iſt im Ganzen noch ziemlich unveraͤn⸗ dert und nach der Jahres-Zeit verſchieden, und ſteigt von 8 auf 10, und in der Erndte auf 12 pl. ſo daß, an den laͤngern Tagen inſonderheit, die Arbeits-Stunde im Durchſchnitt mit I ßl. be⸗ zahlt wird. Die Zeit der Arbeit betraͤgt nach der Laͤnge des Tages 63— 7 und 12 Stunden. Ein Frauenzimmer erhaͤlt von 6 bis 8 ßl. taͤglich.
Als die Haupturſachen der groͤßeren Selten⸗ heit der Dienſtbothen und Tageloͤhner laſſen ſich folgende anfuͤhren:
2. Die mit der Niederlegung und Zerſtuͤckung der großen Guͤter verbundene Veraͤußerung klei⸗ ner Landportionen, wodurch manchen aus der Claſſe der Dienſtbothen und Tageloͤhner, Gele⸗ genheit zum Erwerb des Eigenthumes und des Verbrauches ihrer Zeit und Kraͤfte, zu ihrem eigenen Beſten verſchaft wird.
b. Die Verfuͤgung unſerer Landvertheilungs⸗ Verordnung, daß den Koͤthnern, oder Haͤus⸗


