und zu: Stande gebracht worden ist. Möchte. doch nur auch der Sinn für Verbesserungen und Verschönerungen in den Orten selbst sich immer merklicher an den Tag legen! Und der gute Wille fängt schon an, sich in manchen Orten zu zeigen, wo man vor den Häusern ebnet, Pappeln vor denselben und. an Wegen außer dem Orte pflanzt«, Man pflastert Fußwege und verbessert Orts= und Kommunwege, Es ist das unstreitig. ein sehr gutes, viel versprechendes-Zeichen; denn wo in einem Orte der Sinn fürs Schöne sich hebt, da regt sich auch gewiß ein lebhafterer Übscheu gegen Alles, was schlecht. und. häßlich ist. Und solche beilsame Exregungen haben immer Etwas, was sich leicht: auf Andere überträgt, Man spricht zu- erst billig davon, findet es später für beifallswerth, und ahmt weiterhin immer williger nach: Auch ist es gewiß wahr, wenn es in einem Orte auf» fällig sc<hmußig in den Straßen. und Wegen ist, und wenn die Bewohner, gewohnt, beschmußt zu sein, gleichgültig auf. denselben einherzugehen, so kann man gar füglich daraus schließen, daß es in ihren Häusern. nicht viel reinlicher aussehen mag; daß sie, gegen das Schlechte und Schmutzige im Aeußern gleichgültig, auch gegen das innere Un» reine und Schlechte gleichgültig sein werden. Fangt doc< also ja an, ihr lieben Landleute, in euren
Jahrgang
5 (1828)
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