Jahrgang 
5 (1828)
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suchenswerth? Die wissenschaftlichen Männer müssen vorausgehen und den Gewerbshürgern männlich die Hand bieten.

Der Weg» und Straßenbau macht jekt ein stehendes Kapitel aus, und es geschicht auch in der That viel. Man hat bisher viel Lehrgeld gezahlt, weil man sich wenig darum bekümmerte, was da und erfahrungsmäßig war. Der llg. Anz. Nr. 437. liefert eine anonyme, aber vortrefz2 liche Abhandlung über den sächs. Straßenbau, wobei auf Anderwärts Hinsicht genommen wird. Es wird unter andern berichtet, daß auf der Unis versität Warschau recht absichtlich und vollständig Der Straßen- und Brü>enbau gelehrt.werde, um da? für junge Leute zu erziehen, was überaus gute Fol- gen haben soll. Die polnischen Straßen sollen jeßt die vieler andern Länder beschämen. Also möchte man doch unsere Straßenbauer dahin in die Lehre schien.

In dem Kreise Geldern, in Rheinpreußen, sind im I. 4826 auf die Herstellung der Dorfs wege 49,984 Handdienste, 42,647 Spanndienste verwendet worden, damit 441 neue Wege angelegt, 409 ganz erneuert und 409 ausgebessert worden.

Ueber den'Communwegbau haben wir folgende recht nüßliche Schrift erhalten: Anleitung zur An- legung und Unterhaltung der Vieinalwege, v. Joh-