335
XIV. Landwirthschaftliche Bauten und Verschönerungen.
Ueber diesen interessanten Gegenstand ist in den frühern Berichten im Allgemeinen gehandelt wor- den. Wir können uns darum dießmal auf die Nachträge beschränken. JIndeß bitte ich, zuförderst den vorjährigen Bericht noch einmal zu lesen.
Das landwirthschaftliche Gewerbe ist eigen= thümlich, und bedarf darum auch eigenthümlicher Bauten. Ein Umstand, den man erst in neuerer Zeit berüfsichtigt hat, Daher fehlt es auch zur Zeit noch schr an guten Handbüchern, die sich ausschließlich auf die landwirthschaftlichen Bauten beschränken; desgleichen an Hilfsmitteln und Uns» terrichte. Jndeß ist nicht zu verkennen, daß die Wissenschaft und die Anwendung Fortschritte gewinnt.
Wir erhielten wieder einige architektonische Schriften, die freilich meistens nur beiläyfig das Landwirthschaftliche erwägen- W. G. Bleich» rodt, Beiträge zur landwirthschastlichen Bau» wissenschaft. 2tes Heft. Eine landwirthschaftliche Wasserbaukunde enthaltend. Mit 3 Steintafeln. 4. Nordhausen,(46 Gr.) D. C, M. Heigelin Handbuch der neuesten bkonomischen Bauarten. Mit 40 Kupfertafeln. gr. 8+ Tübingen.(4 Thlr.) Von D. Gilly's praktischer Anleitung zur Anwens
dung des Nivellirens oder Wasserwägens in den Veiträge 5r« 25


