die Arbeiten. Die daselbst gepflanzten Maulbeer- bäume fommen sehr gut fort.
Die sardinische Regierung suchte die Seiden» produktion durch„Herabsezung des Ausfuhrzolls aus dem Piemontesischen, von 3* Franken auf 4. Frank 75' Centimena,- also jährlich die Hälfte her» ab, zu fördern.
Man hat Versuche gemacht, die Seidenrau- pen, siatt mit Maalbeerblättern, mit andern Vos getabilien zu füttern, wie wir schon im vorjähriz gen Berichte erzählt haben. H. Karrig machte Versuche mit Salatblättern, und fand, daß dieses Futter nicht den geringsten Einfluß auf die Seide habe.=- Man vergl. auch Dinglers polyt, Journ, XXIV. 5tes Heft, wo alle die Pflanzen ges nannt sind, die man. bieher statt der Blätter des weißen Maulbeerbaumes bei. der Fütterung der Seidenraupe angewendet hat.
Das Nothfutter der Seidenraupen kommt jeßt mehr als früher in Betracht,.und genau beach» tete und gewürdigte Erfahrungen darüber führten zu mehrerm Lichte'in dieser in Widerspruch ges nommnen Sache, Es verdient auch jet mehr bes rücksichtigt zu werden, als in Teutschland die Sei- denfultur aufs Neue aufgenommen wird, und Fälle eintreten können, wo eine Nothhilfe aus großer
Verlegenheit" helfen kann»- Die Maulbeerbäume Beiträge 5x B. 293


